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Schlüssel nachmachen Dresden

Wie lange dauert es, einen Schlüssel nachmachen zu lassen?

Grundsätzlich können die meisten Schlüssel innerhalb weniger Minuten nachgemacht werden. Ausnahmen bilden Autoschlüssel und Schlüssel, die zu einer Schließanlage gehören. Für Menschen, die wenig Zeit haben, gibt es im Internet auch Dienstleister, die ein Rundum-Paket anbieten: man schickt seinen Schlüssel einfach per Post zum Schlüsseldienst, anschließend wird eine bzw. mehrere Schlüsselkopie(n) erstellt und in den meisten Fällen versandkostenfrei zurückgeschickt. Bei Schließanlagenschlüsseln (erkennt man an einer eingravierten Nummer am Schlüsselkopf) ist es wichtig, die Schließkarte beizulegen, da der Schlüssel sonst nicht nachgemacht werden kann bzw. darf.

Welche Schlüssel können nachgemacht werden bzw. gibt es?

Der am häufigsten vorkommende Schlüsseltyp in Deutschland ist der Zylinderschlüssel. Diese sind klein, flach und haben eine Fräsung. Typische Beispiele für Zylinderschlüssel sind Wohnungstürschlüssel, Haustürschlüssel und Briefkastenschlüssel.

Schluessel nachmachen lassen in Dresden
In den meisten Baumärkten gibt es eine große Auswahl an Schlüsseln
Diese können in jedem Sicherheitsfachgeschäft direkt vor Ort nachgemacht werden (eine Ausnahme sind wie gesagt Schließanlagenschlüssel).

Der zweitbeliebteste Schlüsseltyp sind Buntbartschlüssel. Buntbartschlüssel haben keine Fräsung und werden meist für Türen innerhalb einer Wohnung oder eines Hauses verwendet. Sie sind meist sehr lang und sehen in einigen Fällen so aus, als würden sie zu einem Schloss gehören, das bereits 100 Jahre alt ist. Viele Baumärkte und Schlüsseldienste in Dresden verfügen über ein großes Sortiment an Buntbartschlüsseln, sodass die Chance sehr groß ist, dass der von Ihnen benötigte Buntbartschlüssel vorhanden ist und gleich von Ihnen mit nach Hause genommen werden kann.

Neben diesen beiden Typen gibt es auch Chubbschlüssel, Bahnenschlüssel, Bohrmuldenschlüssel und Tibbe-Schlüssel. Häufig handelt es sich dabei um Autoschlüssel. Schlüsselrohlinge dieser Typen müssen häufig erst bestellt werden.

Was kostet es, einen Schlüssel nachmachen zu lassen?

Zylinderschlüssel kosten ja nach Stadt zwischen 6 und 11 Euro. Schlüssel nachmachen in Dresden kostet meist 7 - 9 Euro pro Stück. Falls Sie mehrere Schlüssel nachmachen lassen möchten, lohnt sich in jedem Fall ein Preisvergleich. Suchen sich sich einfach 3 Läden in Ihrer Nähe aus dem Internet heraus und rufen Sie dort kurz an, um den Preis für eine Schlüsselkopie zu erfragen. Einige Anbiete geben ab 5 Stück Rabatte.

Buntbartschlüssel kosten in etwa 4 - 6 Euro und sind wie erwähnt in fast allen Baumärkten vorhanden.

Bei Schließanlagenschlüsseln müssen die Rohlinge häufig erst bestellt werden. Dem Schlüsseldienst entstehen hierbei bereits Kosten. Andererseits lassen sich die Schließanlagenhersteller diesen Service ebenfalls häufig sehr gut bezahlen. Es ist deshalb durchaus üblich, dass der Endpreis für einen Schließanlagenschlüssel 12 - 15 Euro beträgt. Leider ist man hierbei häufig von einem bestimmten Hersteller abhängig und kann im Gegensatz zu normalen Zylinderschlüsseln oder Buntbartschlüsseln nicht zu einer günstigeren Alternative greifen.

Richtig teuer kann es übrigens werden, wenn man den Schlüssel zu einer Schließanlage verliert. Es kann dann sein, dass aus Sicherheitsgründen gleich mehrere Schlösser ausgetauscht werden müssen. Die kann leicht mehrere hundert Euro kosten.

Autoschlüssel nachmachen lassen kann ebenfalls sehr teuer sein. Viele Autoschlüssel haben eine sehr komplizierte Fräsung. Um diese nachmachen zu lassen, werden Spezialmaschinen benötigt. Auch die Rohlinge sind sehr teurer. Preise zwischen 30 und 50 Euro sind hierbei der Normalfall. Autoschlüssel, die auch noch über eine eingebaute Fernbedienung verfügen, können meist nur über den Autohersteller selbst bezogen werden. Manche Autohersteller haben auch einzelne Fachpartner vor Ort – diese können beispielsweise über die regionalen Autohäuser oder an der Telefonhotline der jeweiligen Marke erfragt werden.

Schließanlagenschlüssel nachmachen lassen: was gibt es zu beachten?

Schließanlagen werden beispielsweise in Mehrfamilienhäusern und Bürokomplexen verbaut. Der große Vorteil einer Schließanlage besteht darin, dass man mit einem Schließanlagenschlüssel mehrere Türen öffnen kann (beispielweise die Hauseingangstür und die Tür der eigenen Wohnung), gleichzeitig aber bei Bedarf auch sichergestellt werden kann, dass dieser Schlüssel nicht alle Schlösser innerhalb eines Gebäudes öffnen kann. Somit wird beispielsweise sichergestellt, dass man mit dem Schlüssel nicht in die Wohnung anderer Hausbewohner gelangen kann.

Schließanlagenkarte Sicherungskarte
Foto einer üblichen Schließanlagenkarte

Schließanlagenschlüssel können nur unter Vorlage einer sogenannten Sicherungskarte nachgemacht werden. Diese Sicherungskarte liegt meist bei der Hausverwaltung. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, warum man den Schlüssel nicht einfach so nachmachen kann: der Sinn der Sicherungskarte besteht darin zu verhindern, dass sich jedermann eine Schlüsselkopie anfertigen lassen kann. Andernfalls wäre es beispielsweise denkbar, dass sich ein Mieter vor dem Auszug noch seinen Schlüssel nachmachen lässt. Somit könnte er nach seinem Auszug immer noch in die Wohnung gelangen – was natürlich ein erhebliches Sicherheitsrisiko für den Nachmieter darstellen würde.

Viele Hausverwaltungen geben aus diesem Grund die Sicherheitskarte nicht heraus und sorgen in Eigenregie um die Anfertigung von Schlüsselkopien. Es kann deshalb ratsam, sich bei Fragen zur Schließanlage zunächst an die Hausverwaltung zu wenden.

Bei einem Verlust der Schließanlagenkarte kann man übrigens beim Hersteller der Schließanlage nach Vorlage eines Identitätsnachweises eine neue anfordern.

Woran erkennt man, dass der Schlüssel zu einer Schließanlage gehört?

Schlüssel, die zu einer Schließanlage gehören, tragen eine Nummer auf dem Schlüsselkopf (= Schlüsselreide). Um den Schlüssel nachmachen lassen zu können, muss diese Nummer mit der Nummer auf der Sicherungskarte überein stimmen.

Schließanlagenschlüssel mit eingravierter Nummer
Schließanlagenschlüssel mit eingravierter Nummer

Nachdem Sie den Schlüssel mit der dazugehörigen Sicherungskarte vorgelegt haben, kann Ihnen der Schlüsseldienst Dresden den Schlüssel nachmachen. Da es sich bei Schließanlage um eine sehr ausgeklügelte Sicherheitstechnik handelt, müssen in vielen Fällen Schlüsselrohlinge hierfür jedoch erst bestellt werden. Diese sind dann nach 3-4 Werktagen angekommen und eine Kopie kann dann binnen weniger Minuten angefertigt werden.

Bitte beachten: Einige Schließanlagenhersteller arbeiten nur mit einer ausgewählten Anzahl an Sicherheitsfachgeschäften in Dresden zusammen. Nur diese Dresdner Schlüsseldienste können dann die entsprechenden Rohlinge bestellen.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, sich zuvor zu informieren, wo es in der Nähe einen solchen Partner gibt. Hierfür einfach kurz den Schlüsselhersteller, der auf dem Schlüssel steht, googeln und anrufen.

Manche Schlüsseldienste bieten es auch an, dass man ihnen vorab ein Foto des Schlüssels per Email schickt. Somit kann schnell geklärt werden, ob ein entsprechender Schlüsselrohling bestellt werden kann und wie schnell dieser verfügbar sein wird.

Wie werden Schlüssel nachgemacht?

Schluesselfraese_Fraesmaschine
Schlüsselfräse: links wird der zu kopierende Schlüssel eingespannt, rechts der Schlüsselrohling

Hierbei muss zunächst unterschieden werden, um welchen Schlüsseltyp es sich handelt. Denn es gibt unterschiedliche Schlüsselkopiermaschinen für unterschiedliche Schlüsseltypen (Zylinderschlüssel, Einbart- und Doppelbartschlüssel, Chubbschlüssel, Kopiermaschinen für Bahnen- und Bohrmuldenschlüssel).

Buntbartschlüssel müssen in diesem Sinne gar nicht kopiert werden. Es gibt nur eine überschaubare Anzahl gängiger Profile. Diese ca. 150-200 Stück sind dann sozusagen in den Märkten und Sicherheitsfachgeschäften einfach vorhanden und können „aus dem Regal genommen werden“.

Eine Kopie eines gewöhnlichen Zylinderschlüssels wird so durchgeführt: zunächst sucht der Sicherheitsexperte den passenden Rohling heraus. Dieser wird anschließend in die Schlüsselfräsmaschine eingespannt. Direkt daneben wird der zu kopierende Schlüssel eingespannt. Nun wird die Fräse gestartet. Mit einem Taster wird das Profil des zu kopierenden Schlüssels abgetastet und gleichzeitig diese Information an die danebenliegende Fräse gegeben. Wenn der Taster also eine Kuhle im Schlüssel abtastet, fräst die Fräse parallel genau an dieser Stelle eine genau so große Kuhle in den Schlüsselrohling. Der Schlüssel wird meist 2 bis 3 mal abgetastet, sodass die Kopie möglichst genau dem Original entspricht. Anschließend werden beiden Schlüssel aus der Maschine ausgespannt und die Kopie mit einer rotierenden Bürste entgratet. Anschließend können beide Schlüssel direkt mit nach Hause genommen werden.

Eine Neuerung auf dem Markt sind Maschinen mit CNC-Unterstützung – diese kopieren die Schlüssel nach Code-Eingabe automatisch. Es muss also nur noch der Rohling eingelegt werden, den Rest macht die Maschine ganz allein. Automatische Schlüsselfräsmaschinen haben den Vorteil, dass Sie eine ganze Reihe von Schlüsseltypen kopieren können – in der Anschaffung die diese Maschinen jedoch entsprechend teuer.